Mittlerweile habe ich Angst vor meiner Physiotherapeutin. :) Berechtigterweise staucht sie mich nämlich gerne mal zusammen. So auch gestern abend. Das Zusammenstauchen hat sie nicht verbal gemacht – nein, gemeiner: Über Schmerz!

In der Tat hat das Lauftraining von knapp über einer Stunde die Verletzung innen noch einmal einbluten lassen, so dass die Schwellung wieder größer wurde. Das hat auch gar nichts mit der Intensität zu tun, ich habe nämlich recht langsam gemacht. Die Häufigkeit der Erschütterung ist ausschlaggebend. Anscheinend kann man also durchaus schneller Laufen, dafür aber kürzer. Aha. 

Petra außerdem: Nach einer Prellung könne man erst wieder Schwimmen, dann Radfahren, dann lange nichts und dann erst Laufen - gibt sie mir zu verstehen. Dabei erhöht sie die Intensität mit der ihre Finger in der Schwellung herumkneten. Au, ok, hab es verstanden. Ich bin brav, ich schwör’s!

Schließlich entlässt sie mich mit Ermahnungen: Ich solle auf dem Rad beim Rothsee-Triathlon langsam machen, damit beim Laufen das Bein nicht schon zu gereizt ist. Für meine Entgegegnung, dass dann am Ende der Basti gegen mich gewinnt, hat sie recht wenig übrig. Ich wolle doch bald wieder richtig Trainieren, oder? – Ja! – Dann müsse ich halt hinnehmen, dass der andere gewinnt.

Frauen verstehen uns Männer einfach nicht…