Es beißt, es ätzt, es stinkt – das Chlor im Schwimmbecken muss zwar sein um Bakterien zu töten, gleichzeitig greift es leider den Körper des Schwimmers an. Die Augen schützen wir Triathleten ja mit geeigneten Brillen. Die Ohren dagegen sind dem Chlorwasser ausgesetzt. Und so kam es nach dem 24 Stunden Schwimmen, wie es kommen musste: Der Gehörgang meines rechten Ohrs entzündete sich – zu beginn erst leicht.

“Kein Problem” meint mein HNO-Arzt. Einfach ein bisschen Creme nach dem Schwimmen. Hat auch funktioniert. Bis letzten Samstag. Da bin ich am Ende des Schwimm-Trainings aus Spaß auf den Grund des Beckens getaucht. Unten angekommen machte es in meinem Ohr “plop”. Das Druckgefühl und das leichte Ziehen ging seitdem nicht mehr weg. Und heute morgen trieben mich die Schmerzen dann wieder zum HNOler.

“Da hat der Druckausgleich wohl nicht geklappt”, meinte der heute trocken. Und das – so der Arzt – hat das Trommelfell gereizt. Jetzt ist auch dieses entzündet – rien ne va plus. Ohrentropfen, Sportverbot, Zwangspause.

Also obacht: Immer vorsichtig die Öhrchen trocknen, im Notfall ein ganz wenig Creme in den Gehörgang tupfen. Aber ja nicht zu feste. Bei ersten Anzeichen von Entzündung zum Arzt.

Wollen mal sehen, wie lange das dauert. Die Rede war von einer Woche. Na gut. Dann trinke ich eben jetzt mal ein gutes Bier :)