Als unwissender Breitensportler kann ich im Augenblick über meinen Dachverband nur den Kopf schütteln. Da putscht sich ein Präsidium an die Macht, und muss nun mit dem anderen klären, ob es selbst rechtmäßig ist (siehe hier). Die tatsächlichen Gründe bleiben mir immer noch verborgen, auch wenn Kai Baumgartner von 3athlon.de sein bestes tut es dem Athleten zu erklären. Alles was bei mir – und ich glaube auch bei den meisten anderen Triathleten – ankommt, ist eine Botschaft:
Mami und Pappi streiten sich – und die Kinder verstehen nicht warum.
Gerade habe ich die Demontage des Radsports erlebt. Die Gründe dafür waren immerhin klar: Doping und verschiedene Verbände, sowie Profiteams plus Sponsoren haben unterschiedliche Interessen. Aber innerhalb eines Verbandes eine reine machtpolitische Posse mitzuverfolgen, die im schlimmsten Falle die Teilnahme an Olympia gefährdet? Wie das sein kann, das will mir nicht ins Hirn.
Wie gesagt: ich weiß nicht viel darüber. Ich versuche es ein bisschen zu verfolgen, aber außer einer hausgemachten Katastrophe kommt bei mir keine Botschaft irgendeiner Partei an.
Am Wochenende soll geiles Radfahr-Wetter sein. Tipp an die Präsidien: Fahrt doch mal ne Runde aus, 120 Kilometer oder so. Die frische Luft klärt die Gedanken.
Ich seh das wie Stephan, Köpfe einziehen und warten bis das Gewitter vorbei ist. Wir kleine Hanseln können eh nix ausrichten und für unsere Wettkampfzeiten sind wir auch ganz allein verantwortlich. In dem Sinne, ab auf die Räder!