Happy Birthday, Regensburg: 20. Regensburger Triathlon

Der Regensburger Triathlon wurde 20 Jahre alt – und zum Geschenk gab es eine neue Streckenführung. Den Veranstaltern war nämlich die alte Radstrecke nicht mehr freigegeben worden. So verlief das Ende der Radrunde auf der anderen Seite des Donaukanals. Und das hatte Folgen…

Zum einen musste der Triathlet nun über eine schmale, verwinkelte Brücke und später über ein Stück Schotter fahren. Mit verbesserter Sicherheit hat das sicher nichts zu tun.

Zum anderen führte der neue Weg über die alte Laufstrecke – so musste diese ebenfalls verlegt werden. Statt wie früher zwei, ging es nun auf vier Laufrunden um das Wohngebiet – die Läufer mussten dabei über Feldwege und Treppen. Nicht unbedingt eine Verbesserung zum Vorjahr.

Doch zum Ausgleich macht der Triathlon Regensburg uns ein schönes Geschenk: Statt eines T-Shirts gab es dieses Jahr einen großen Rucksack. Prima, und Danke! Wir Triathleten haben ja immer viel Zeug zu tragen…

Der Regensburger Triathlon selbst war – wie immer – sehr gut organisiert: Kein Anstehen bei der Startnummernausgabe, keine großen Gefahrenstellen, genug Klos, ausreichend gesicherte Strecken, beim Zieleinlauf gibt es genug Leckereien – Melonen, Kuchen, Wurstsemmeln, Iso, Cola, Erdinger.

Klasse auch: Der große Parkplatz direkt beim Start/Zielbereich. Einfach schön, wenn man nicht ewig laufen muss.

Hier gibt’s mehr zur Strecke und Daten zum Regensburger Triathlon
Zur Webseite des Regensburger Triathlon

Der Wettkampf aus meiner Sicht

Alles optimal für meinen letzten Triathlon diese Saison. Bis auf meine Form. Denn die Alpenüberquerung habe ich einfach nicht mehr aus den Beinen bekommen. Daher war mein wichtigstes Ziel: Endlich die 25 Minuten beim Schwimmen zu knacken. Letztes Jahr hatte ich sie an Ort und Stelle um wenige Sekunden verpasst. Diesmal wollte ich nicht die selben Fehler begehen: Ich wollte von vorne weg schwimmen, die Prügelei in Kauf nehmen.

Startschuss mit Böllerschütze um kurz nach zehn. Tatsächlich wurde es eine Keilerei, bei der ich aber endlich mal den Mut aufbrachte mich durchzusetzen, mich an zu langsamen Athleten nach vorn zu ziehen. Klingt nach Sauerei, aber: wer sich vorne einreiht, muss damit eben umgehen können. Und ich habe die Athleten ja nicht überschwommen, wie es einige andere tun.

Und tatsächlich: Ich schaffte meine neue Bestzeit von 24:28 Minuten auf 1,5 Kilometer. Für mich eine Bestätigung meiner Saison. Beim Radfahren freute ich mich nun auf die Rampen und Anstiege – sie kommen meinem Gewicht entgegen. So war ich am Ende mit einer Radzeit von 1:10 Stunden auf ca. 36 Kilometer auch ganz zufrieden. Dafür ging das Laufen schwer daneben. Die Sonne kam heraus und das geringe Lauftrainings-Pensum machte sich bemerkbar. Mit 48:25 Minuten eine wirklich schlechte Leistung. Dennoch habe ich mich mit 2:26:13 um zwei Minuten zum Vorjahr verbessert.

Alles in allem war der 20. Regensburger Triathlon auf jeden Fall wieder ein echtes Highlight. Danke!

PS: Wenn Ihr, liebe Veranstalter, noch etwas verbessern wollt, würde ich bei den Duschen anfangen. die sind sehr weit weg und gingen auch zeitweise nicht…

You can leave a response, or trackback from your own site.

4 Responses to “Happy Birthday, Regensburg: 20. Regensburger Triathlon”

  1. Reiner sagt:

    Wie Saisonabschluss am 09.08? Am 29.08 wäre noch Sprinttriathlon an der Ruderregatta

  2. stephan sagt:

    Gute Idee :o) Mal schauen…

  3. stephan sagt:

    Hm, der kostet 32 Euro für einen Sprint – nein danke. Zu teuer.

  4. […] im August auch weiter Kurzdistanzen bestreiten – ganz ohne geht es nicht. Vielleicht wieder Regensburg. Mal […]

Leave a Reply