Ja, ich bin so richtig ordentlich aufgeregt. So aufgeregt, wie schon lange nicht mehr vor einem Triathlon. Warum? Keine Ahnung. Vielleicht weil es mein erster Tri dieser Saison ist? Vielleicht weil ich gerade diesen wunderschönen Alpen-Wettkampf letztes Jahr habe ausfallen lassen müssen wegen des Sturzes? Vielleicht weil ich jetzt schon zweimal die Radstrecke und zwei Drittel der Laufstrecke getestet habe?

Es ist wohl alles zusammen. Und Aufregung gehört nun mal zu einem Wettkampf dazu. Ich genieße diese Ausnahme des Alltags.

Die Umstände scheinen zu stimmen, wie auch Co-Blogger Chris berichtet. Das Wetter wird warm, es sind fast 40 Kollegen vom MRRC München am Start, ich kenne die Strecke und abends krönt eine wilde Party den Erfolg des Tages.

Bin ich fit genug? Ich weiß es nicht. Ich denke, dass ich beim Radfahren mehr hätte machen müssen. Doch Wetter und andere wichtige Angelegenheiten haben mich der ein oder anderen Ausfahrt beraubt. Schwimmen ist für mich eine Wundertüte: Ich hab keine Ahnung was rauskommt. Vielleicht ein neuer Rekord, vielleicht eine Enttäuschung. Gestern im See hat sich alles ganz gut angefühlt. Abwarten…

Laufen kann ich noch etwas draufpacken im Laufe der Saison, das ist mir klar. Ich bin morgen mit einer Laufzeit unter 50 Minuten halbwegs zufrieden. Das Streckenprofil hat es durchaus in sich.

Heute abend geht es dann also hin, nach Schliersee, zum Abholen der Unterlagen und zur Pastaparty. Einige von uns MRRClern haben dort ein Haus gemietet, so dass uns die Anreise morgen erspart bleibt.

Nun aber: Viel Glück an alle, die ebenfalls dort starten. Ich freu mich…