Koppel-Training – endlich mal

Irgendwie sprechen wir ganz oft davon, aber am Ende wird es dann doch “nur” eine Radausfahrt oder “nur” Laufen. Die Rede ist vom Koppel-Training. Gemeint ist dabei das Aneinanderhängen zweier (oder dreier) Disziplinen. Sinn: Die Muskulatur soll sich an den Übergang gewöhnen.

Triathleten sprechen gerne davon, dass sie “auf Eiern laufen” nach dem Wechsel vom Rad auf die Laufstrecke. Und genau dieses Gefühl und der damit verbundene Tempoverlust sollen minimiert werden. Zugleich kann man eben noch das Öffnen der Schuhe und das Abspringen vom Rad trainieren…

Die Krux ist nur: Dazu muss man mehr Aufwand betreiben. Denn das Rad oder die Laufschuhe müssen ja irgendwo gelagert werden. Diebessicher!

Wir haben für uns heute eine gute Methode gefunden: Mit den Autos sind wir rausgefahren zur Olympiastraße bei München. Dort gibt es schöne Parkplätze am Forstenrieder Wald, direkt an der Straße. Die Olympiastraße eignet sich hervorragend für Zeitfahren.

Wir sind nahe am Wettkampftempo gefahren: 16 Kilometer, dann abspringen, Rad in den Wagen und 10 Minuten – etwa 2,2 Kilometer – gelaufen. Meine Freundin hat die Distanzen etwas kürzer absolviert – je nach Trainingsstand und Lust. Das haben wir dreimal wiederholt.

Klasse Aktion insgesamt. Und ich denke, es lohnt sich das öfter zu üben. Passend dazu habe ich auch wieder meinen Artikel über Koppeltraining ausgekramt.

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