Neues Quiz-Modul programmiert

Immer, wenn es etwas stiller auf TriTipps und im Blog wird, hat das Gründe: Entweder bin ich im Urlaub, oder ich hecke etwas aus.

In den letzten Tagen war beides der Fall. Zum einen haben meine Freundin und ich eine Woche am Schliersee verbracht, zum anderen gibt es eine neue Anwendungen auf Triathlon-Tipps.de: Das Quiz-Modul.

Hier werde ich in Zukunft öfter kleine Wissenstests rund um das Thema Dreikampf veröffentlichen. das Ganze soll Spaß machen und vielleicht auch lehrreich sein.

Apropos lehrreich: Sagt mir doch einfach, was Ihr davon haltet, wo es noch habpert und welche Quizfragen Ihr gerne sehen würdet. Ich bin für jede Anregung dankbar – einfach einen Kommentar hinterlassen…

Und hier geht’s zum Quiz.

Eddy Merckx Classics 2009

Etwas südlich von Salzburg liegt Eugendorf – der Startpunkt für eine Radrundfahrt mit 155 oder 110 Kilometern. Pate dieses Rennens ist der fünfmalige Tour de France Sieger Eddy Merckx – und er fährt auch selbst mit.

Die Organisation

Bei den Eddy Merckx Classics stimmt von Orga-Seite alles. Es beginnt mit der Webseite, die neben allen Infos und der Anmeldung sogar eine Liste der Gefahrenstellen mit Fotos der Stellen zeigt. Wer vorher die Strecke schon erkunden will, kann sie sogar in 3D-Ansicht abfahren.

Das Startgeld ist nicht gerade gering: Rund 50 Euro kostet die Teilnahme. Dafür gibt es nicht das übliche Trikot (das nur gegen Aufpreis), sondern eine Flasche Wein und eine schicke Sporttasche. Dazu noch einen Nudelgutschein, der am Abend vor dem Start in den umliegenden Gaststätten gilt oder danach am Ziel.

Beschilderung des Start/Ziel-Bereichs ist gut gelöst, und die Akkreditierung geht rasch. So steht dem Rad-Spaß nichts im Wege. Lediglich die Radmesse fällt etwas mickrig aus – immer hin gibt es aber eine Velo-Checkpoint, an dem man seinen Renner noch mal überprüfen lassen kann.

Start ist Sonntag morgens ab acht Uhr in vier Blöcken – ganz vorne natürlich die schnellsten und VIPs.

Die Strecke

Der Weg führt die Radfahrer durch das Salzburger Hinterland und streift dabei die Strecke des Mondsee 5-Seen Radmarathon. Am Anfang flach ist gutes Tempo ist nach dem Start garantiert.

Drei Labe-Stationen versorgen den Rennradfahrer der langen Runde circa auf Kilometer 50, 100 und 130. Dort gibt es neben Manner-Schnitten (hat man in Österreich halt so) auch belegte Brote, Obst und diverse Getränke.

Start Eddy Merckx Classic 2009Lobenswert ist die wirklich gute Streckenkennzeichnung und die Absperrung durch freundliche Helfer. Es gab nur eine Stelle, an der die Schilder nicht gut angebracht waren, sonst alles klasse. Gut gemacht und Danke.

Richtig Höhenmeter machen nur die Fahrer der langen Strecke, denn die Anstiege beginnen ab Kilometer 105, also kurz nach der Streckenteilung. Längere moderate Steigungen wechseln sich mit heftigen, kürzeren Stichen ab – teilweise mit bis zu 14 Prozent. Am Ende stehen rund 2.300 Höhenmeter auf dem Tacho – bei der kurzen sind es etwa tausend weniger.

In der Abfahrt nach der großen Steigung – etwa Kilometer 140 – darf der Radfahrer einen grandiosen Ausblick über Salzburg genießen.

Das Rennen

Am Anfang schnell, am Ende anstrengend – so fasse ich die diesjährige Eddy Merckx für mich zusammen. Das Feld ist bis zum ersten Kreisverkehr noch neutralisiert, danach geht es los und wer keine Gruppe findet, gerät schnell ins Hintertreffen.

Die ersten 100 Kilometer vergehen tatsächlich in einem Schnitt über 30km/h. Allerdings bin ich im Rennen ständig auf der Suche nach einer geeigneten Gruppe, kleinere Anstiege reißen eben gefundene Mitfahrer wieder weg - ich selbst verliere anfangs meinen Vereinskollegen Jochen. Erst mühseliges Arbeiten befördert mich schließlich wieder in die Gruppe um ihn.

Jochen bleibt dann freundlicherweise bis zum letzten großen Anstieg bei mir – wir können uns gut im Wind ablösen und schleifen leider auch des öfteren Lutscher mit uns herum.

Das Wetter ist übrigens recht kühl, wolkig, bleibt aber trocken. Nach der Streckenteilung bei Kilometer 100 geht es in die Berge und ich habe wirklich Mühe mitzukommen. Krämpfe drohen wieder, am letzten Anstiege erwischt mich dann schließlich auch einer. Warum, weiß ich nicht – ich vermute, dass ich mich nie ganz von der Alpenüberquerung erholt habe. Statt also jetzt der Bergkönig zu sein, haben mich die 12 Pässe eher geschwächt. Sonst würden mir diese Anstiege nicht solche Probleme bereiten.

Ein Manko hatte die Strecke noch: Obwohl es hieß, dass die Strecke vollkommen in Ordnung sei, gab es zwei Baustellen im großen Anstieg, an denen der Asphalt fehlte. Der erste ging noch zu fahren. Beim Zweiten mussten dann doch einige Radfahrer absteigen – die Reifen versinken dort einfach zu tief im Kies. Ich habe jetzt noch die fränkischen Flüche eines Mitfahrers aus Ansbach in den Ohren…

Erschöpft und eher genervt von meiner fehlenden Leistung am Berg komme ich mit 6:20 Stunden im Ziel an – natürlich die Pausen mit eingerechnet. Schön war’s trotzdem.

Wendelstein Rundfahrt: Gebockt vor dem Hindernis

Gestern hatte es noch dreißig Grad, die Sonne schien. Jetzt sind es 15 Grad bei Dauerregen. Ob man es nun Alter oder Feigheit schimpfen mag – aber bei diesem Wetter fahre ich keine 165 Kilometer mit Bergen darin.

Es ist halb acht, als ich das erste Mal auf die Uhr schaue – der Wecker hätte eigentlich eine Stunde eher gehen sollen. Zu spät! Alarmstart! Wild stopfe ich mir ein Brot rein, packe meine Rennrad-Klamotten. Spätestens um 9 Uhr soll ich über die Startlinie der Wendelsteinrundfahrt fahren.

Aber irgendwie ist das ein Morgen, an dem – sicher auch durch die entstehende Hektik – alles schief läuft. Draußen ist es zudem diesig und es regnet. Meine Laune sinkt.

Dennoch spiele ich in Wettkampfroutine alles ab: Sachen packen, Trinkflaschen füllen, Rad holen. Als ich auf die Straße gehe, pralle ich aber zurück, wie vor einem unsichtbaren Hindernis: Es ist kalt. Es ist nass. Ich drehe um, noch bevor ich richtig nachdenke.

Oben in den Wohnung denke ich noch ein wenig nach: Ist das Feigheit? Am Mondsee habe ich bei diesem Wetter immerhin einen Triathlon absolviert…

Jetzt sitze ich hier, unschlüssig, ob ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Klar: Man soll sich ja an solchen Events wie Rundfahrten und Wettkämpfen erfreuen, doch wenn man sich so leicht abhalten lässt, welches Zeichen setzt das? Wie viel Disziplin muss man dagegen setzen, damit man nicht irgendwann nur noch auf der Couch liegen bleibt? Und wann treibt einen die Disziplin in die Unlust?

Was meint Ihr? Wo ist die Grenze? Wie entscheidet man am besten, ob man einen Wettkampf sausen lässt?

Happy Birthday, Regensburg: 20. Regensburger Triathlon

Der Regensburger Triathlon wurde 20 Jahre alt – und zum Geschenk gab es eine neue Streckenführung. Den Veranstaltern war nämlich die alte Radstrecke nicht mehr freigegeben worden. So verlief das Ende der Radrunde auf der anderen Seite des Donaukanals. Und das hatte Folgen…

Velonale in München – Zeitfahren bei der Bike-Expo 2008

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(Foto der Velonale: René Rosin/München)

Ganz wie die Profis: Start von der Rampe rein in die 40 Kilometer lange Zeitfahrstrecke – die sich im Nachhinein als nur 38 Kilometer lang entpuppt. Im Rahmen der Velonale war das Zeitfahren nur eines von vier Radrennen. Es gab ebenso ein Teamzeitfahren und zwei normale Rennen über 40 und 60 Kilometer. Die Radveranstaltungen nehmen übrigens den Platz des Münchner Triathlon ein, der dieses Jahr nicht mehr stattfindet. Der Veranstalter ist der Selbe.

Die Sonne scheint, das Wetter passt, der Gegenwind ist zwar da, aber bleibt erträglich. Rein in den Liegelenker und ab durch die Mitte.

Die Strecke ist zwar kurvig, aber sicher. Denn für die gerade mal 135 Starter beim Einzelzeitfahren stehen wirklich an jeder Straßeneinmündung Ordner – und die haben sogar noch gute Laune, feuern die Fahrer an.

Dafür fehlen leider die Zuschauer. In der Messestadt und der Umgebung ist halt nicht allzu viel los.

Da die Straßen groß sind und wirklich für die Fahrer freigehalten werden, lassen sich auch die vielen Wenden und Kurven gut ausfahren – oft muss der Fahrer nicht mal aus dem Liegelenker raus.

Schließlich Zieleinlauf: Unspektakulär, aber gut gemacht. Es gibt ein wenig Verpflegung und eine Aufenthaltszone mit Stühlen, in der die Fahrer Eindrücke austauschen können. Netter Klatsch und Tratsch.

Fazit der Veranstaltung: Schön gemacht, top organisiert, leider wenig besucht. Es fehlt (noch?) der Charme. Und ganz wichtig: Der Preis muss nächstes Jahr runter. Die meisten Athleten, die ich gesprochen habe, würden für das volle Startgeld (ca. 45 Euro) nicht teilgenommen haben.

PS: Eben erhalte ich eine E-Mail, in der sich ein Kollege bitter über die Velonale beschwert. Das möchte ich natürlich nicht unerwähnt lassen. Seine Kritik-Punkte:

  • überhöhtes Startgeld
  • zusätzliche Parkplatzkosten
  • seltsame Gutscheine ohne Aufschrift (hab ich eh einfach weggeschmissen)
  • viele Stürze auf der Strecke (nicht beim Einzelzeitfahren – bezieht sich wohl auf das allgemeine Rennen)
  • keine schönen Preise bei der Siergehrung

Eindruck von der Bike-Expo 2009 in München

Neue Messen haben es immer schwer. Die Bike-Expo vor den Toren Münchens nimmt es ja immerhin mit der EuroBike auf. Kann das gut gehen? Wir besuchen die Messe – auch aus dem Grund, dass wir am Zeitfahren teilnehmen, dass am Sonntag neben anderen Rennen während der Velonale stattfindet.

Die Bike-Expo ist überschaubar: Zwei Hallen und ein wenig Freigelände. Aber eine große Messe misst sich ja nicht an der Fläche, sondern an der Zahl der Aussteller. Leider halten auch die sich noch in Grenzen. Dafür ist die Vielfalt um so größer: Vom Mountainbiker über den Rennradler bis zum Citybiker wird alles nedient – mehr oder weniger.

hat die Bike-Expo also schon jetzt keien Zukunft mehr? Ich unterhalte mich mit einem Aussteller. Der setzt doch auf die Münchner Messe. Zum einen, meint er, müsse man immer mal zwei Jahre abwarten, ob sich eine Messe etabliert. Zum anderen gefältt ihm der Standort-Vorteil von München: Flughafen gleich ums Eck, sehr viele Hotels, sehr gutes Verkehrsnetz – das gefällt ihm.

Mehr als drei Stunden Zeit braucht man sich für diese Messe dann eigentlich nicht nehmen. Aber immerhin haben wir doch ein paar nette Highlights gesehen – nicht neu, mir aber noch nicht bekannt.

Am liebsten mochte ich diese Lieglenker/Drinkuing System von www.fullspeedahead.com:

Vision-Lenker mit Trinkflasche

Vision-Lenker mit Trinkflasche

Vision-Lenker mit Trinkflasche von der Seite

Vision-Lenker mit Trinkflasche von der Seite

Außerdem eine interessante Radhalterung für den Kofferraum von veloboy.de – allerdings passt die wohl nicht mit jedem Auto und jedem Rad:

Veloboy

Veloboy

Und schließlich noch zum Sabbern von Pinarello ein Zeitfahrrad:

DSC03819

Pinarello Zeitfahrrad

21. Karlsfelder Triathlon – Wind auf der Bundesstraße

Mit großen Erwartungen bin ich ins Rennen: Wird mir die Zeitfahrmaschine einen entscheidenden Vorteil bringen auf der windigen Bundesstraße? Denn der Karlsfelder Triathlon ist gemacht für Zeitfahrer: Bis auf die Auffahrt zur B471 ist die Strecke brettflach. Aber auch offen – und das heißt: unheimlich windig. Gar nicht mein Ding…

Um mein Defizit beim flachen Zeitfahren auszugleichen, habe ich mein altes Rennrad mit einigen Tricks und sogar per Computeranalyse umgebaut und optimiert. Das soll zum einen aerodynamische Vorteile bringen, zum anderen eben die Bein-Muskeln entlasten, und so einen schnelleren Lauf ermöglichen.

In Karlsfeld will ich die Theorie nun in die Praxis umsetzen. Also stehe ich – wie schon einige Male vorher – wieder morgens kurz nach neun im Neo am See. Peng! Der Startschuss. Mit meinem Trainer habe ich noch “Antritte” im Wasser geübt, damit ich genau am Anfang gleich Gas geben kann. Es klappt. Ich schwimme mich frei und bin relativ weit vorne. Der Rest läuft locker: Ich schaffe es wirklich kerzengerade auf die Bojen zu zu schwimmen, und schließlich steige ich nach 25:33 Minuten aus dem Wasser. Keine Verbesserung, aber eine solide Leistung.

So, jetzt aber endlich auf die Zeitmaschine. Gleich in den Liegelenker schmiegen und auf die B471. Kaum habe ich die Auffahrt passiert, treffe ich auf eine Wand aus Wind. Jetzt also muss das Trirad seinen Sinn beweisen. Ich fühle mich auch ganz gut, kämpfe ein wenig gegen den Wind und entspanne mich mit Tempo auf dem Rückweg – so geht das zwei Runden. Nach 1:27:10 bin ich wieder in der Wechselzone – prima. Nur leider langsamer als letztes Jahr. Nanu? War der Wind letztes Mal weniger heftig?

Beim Laufen will ich nun sehen, ob der zweite Vorteil wenigstens greift. Und in der Tat: Ich bin immerhin zwei Minuten schneller als 2008. Kein wissenschaftlicher Vergleich, aber wenigstens keine Vernichtung der These.

Nach 2:37:45 komme ich ins Ziel – zufrieden bin ich damit auch nicht, aber immerhin habe ich mich nicht verschlechtert. Den nächste Triathlon in Regensburg fahre ich allerdings wieder mit dem Carbonrenner. Da ist die Strecke sehr hügelig…

Koppel-Training – endlich mal

Irgendwie sprechen wir ganz oft davon, aber am Ende wird es dann doch “nur” eine Radausfahrt oder “nur” Laufen. Die Rede ist vom Koppel-Training. Gemeint ist dabei das Aneinanderhängen zweier (oder dreier) Disziplinen. Sinn: Die Muskulatur soll sich an den Übergang gewöhnen.

Triathleten sprechen gerne davon, dass sie “auf Eiern laufen” nach dem Wechsel vom Rad auf die Laufstrecke. Und genau dieses Gefühl und der damit verbundene Tempoverlust sollen minimiert werden. Zugleich kann man eben noch das Öffnen der Schuhe und das Abspringen vom Rad trainieren…

Die Krux ist nur: Dazu muss man mehr Aufwand betreiben. Denn das Rad oder die Laufschuhe müssen ja irgendwo gelagert werden. Diebessicher!

Wir haben für uns heute eine gute Methode gefunden: Mit den Autos sind wir rausgefahren zur Olympiastraße bei München. Dort gibt es schöne Parkplätze am Forstenrieder Wald, direkt an der Straße. Die Olympiastraße eignet sich hervorragend für Zeitfahren.

Wir sind nahe am Wettkampftempo gefahren: 16 Kilometer, dann abspringen, Rad in den Wagen und 10 Minuten – etwa 2,2 Kilometer – gelaufen. Meine Freundin hat die Distanzen etwas kürzer absolviert – je nach Trainingsstand und Lust. Das haben wir dreimal wiederholt.

Klasse Aktion insgesamt. Und ich denke, es lohnt sich das öfter zu üben. Passend dazu habe ich auch wieder meinen Artikel über Koppeltraining ausgekramt.

Alpenüberquerung mit dem Rennrad 2009

Wow, was für ein Erlebnis! Einmal über die Alpen mit dem Rennrad. Zu dritt sind wir aufgebrochen, um Höhenmeter einzusammeln und uns an einer grandiosen Landschaft zu weiden. Hier die Highlights der Alpenüberquerung.

Die lange Anfahrt. Geplant war: Mit dem Zug nach Mittenwald, dann bis nach Nauders mit dem Rennrad. Keine kurze Anfahrt, aber dank der Bahn wurde sie noch länger. Denn ein Oberleitungsschaden und ein Selbstmord zwangen uns auf die Räder – die nimmt der Schienenersatzverkehr nämlich nicht mit. So mussten wir zwischen Starnberg und Weilheim 30 Kilometer im Regen zurücklegen. Danke, Deutsche Bahn. Wir erreichten  Nauders schließlich mit satten 160 Kilometern auf dem Tacho. Kein gutes Vorzeichen für den Dreiländergiro am nächsten Tag.

Die höchste Auffahrt. In Nauders dann Teilnahme am Dreiländergiro. 169 Kilometer über das Stilfser Joch und den Ofenpass – und nicht zu vergessen die Norbertshöhe am Ende. 3.400 Höhenmeter mussten überwunden werden. Das Wetter hat gehalten, es regnete kaum. Dafür gab es Gegenwind. Der Dreiländergiro war sicher bisher das härteste, was ich gefahren bin.Von Krämpfen bis Magenweh war an diesem Tag alles dabei. Mein Pulver habe ich dort verschossen für den Rest der Woche, ich habe über neun Stunden gebraucht. Kein Glanzergebnis, schon gar nicht, wenn ich dann von diesen Radfahrern lesen muss: RATA-Bericht.

Die schnelle Abfahrt. Gut dass es am Tag darauf nur abwärts ging. Durch das wunderschöne Vinschgau – Wetter war hier optimal, der Radweg abseits der Straße war auch super – bis auf einige Passagen mit Schotter. Im Prinzip mussten wir an diesem Tag nur die Bremsen loslassen, der Rest ging von selbst. Etappenziel: Meran. Eine wunderschöne kleine Stadt in Südtirol.

Das schwarze Loch. Jetzt wurde es wieder ernst: Über den Karerpass geht es Richtung Sellamassiv. Da wir die neue Pass-Straße genommen hatten, mussten wir durch Kilometer-lange Tunnel fahren. Blödes Gefühl. Dunkel, heiß und dann auch noch mit Steigung. Nebenan wäre eine schönere Auffahrt gewesen, wir waren leider nur zu dumm… Dafür hat uns der Blick auf den Karer-See oben entschädigt. Abends hat uns der Regen ordentlich erwischt, so dass wir in Canazei Zuflucht gesucht haben.

Die fünf Pässe. Sella Runde. Gegen den Uhrzeiger-Sinn. Wunderschön. Fünf Pässe haben wir so abgeklappert: Pordoi, Campolongo, Grodena und Sella. Schließlich noch Fedaia-Pass als Zugabe. Ein harter aber WUNDERSCHÖNER Tag. Nur mit der Herberge hat es dann nicht so geklappt. Die Hotels waren alle gebucht und wir waren auch zu spät dran. Und wieder regnete es abends. Schließlich haben wir eine recht einfache Herberge gefunden, die immerhin eine klasse Pizza servierte.

Die schwierige Ankunft. Letzter Tag von Sedico nach Venedig. Keine schöne Sache mehr. Es ging zwar nur bergab, daher war es leicht – dafür war die Landschaft kaum noch schön, die viel befahrene Straße sehr nervig und die Hinweis-Schilder sehr konfus. Wir irrten vor Venedig herum, und haben die Brücke zur Überfahrt gesucht. Mestre ist kein schöner Ort und wir waren froh, als wir endlich die Brücke fanden und rüberfuhren. Ankunft! Geschafft!

Zugabe: Ein Tag in Venedig. Gute Übernachtunsgmöglichkeit, das Hotel Nazionale in Venedig. Von dort aus haben wir die Stadt zu Wasser und zu Lande erkundet. Kanäle, verwinkelte Gassen, und immer wieder Essen, Essen, Essen. Abends dann Heimfahrt mit dem Nachtzug. Natürlich nicht ohne Komplikationen – wer die Deutsche Bahn kennt, weiß, dass es nicht ohne geht. Hintergrund: Wir konnten im Web keine Plätze für die Räder buchen, das sollten wir vor Ort machen. Die Italiener wussten von nix, die sogenannte Service Hotline der DB wusste schon gleich überhaupt nix (“Ja da kann ich jetzt ooch nix machen.” – wozu diese Hotline?) und so wären unsere Räder um ein Haar in Venedig geblieben. Nächstes mal buchen wir nicht über das Web, sondern direkt am Schalter – oder besser: gar nicht bei der Bahn.

Weitere Bilder von der Transalp findet Ihr hier.

Wo war Triathlon-Tipps.de?

Eine Woche lang hat uns der Provider Hosteurope.de gesperrt – warum genau, kann er uns bis jetzt nicht erklären. Wir sind dabei die Fehler zu evaluieren.

Unelegant dabei war, dass uns der Provider ohne Vorwarnung abschaltete – ein, wie ich meine, sehr schlechter Stil. Da ich zu der Zeit auch noch im Urlaub war, konnte ich leider nicht schnell genug darauf reagieren. Seit Samstag versuchte ich nun die Domain wieder aufzuschalten – leider ist das erst jetzt gelungen, und auch erst nach massiven und enervierenden Nachfragen beim Support.

Es bleibt ein Rest an Unsicherheit: Es könnte sein, dass Hosteurope uns wieder vom Netz nimmt, denn ich kann eben keine Fehlerbehebung mit den mir genannten Infos anstreben. Ich hoffe, dass sich das Problem gelöst hat. Auffällig war, dass wir am gleichen Tag abgestellt wurden, an dem auch Wartungsarbeiten seitens Hosteurope durchgeführt wurden…

Wir bitten bei unseren Lesern um Entschuldigung und hoffen, dass uns das nicht noch einmal passiert.

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