Fürth: Triathlon in meiner Heimat

Radrennen hatte Fürth nun ja schon zwei vor zwei Jahren (siehe in den Beiträgen Sturzpech in der Heimat und Video vom Zeitfahren in Fürth). Nun kommt auch endlich ein Triathlon dazu: der 1. Fürther Autobahn-Triathlon.

Das ganze gibt es als Schnupper-Triathlon über  200 Meter Schwimmen, 12,5 Kilometer Radfahren und  5 Kilometer Laufen und als Volkstriathlon über 400 Meter, 20 Kilometer  und 6 Kilometer.

Besonderheiten: Die Veranstaltung ist von der Stadt organisiert, also quasi amtlich, und vom Startgeld (21 Euro) geht ein Euro an an den Laufclub Down-Syndrom-Marathonstaffel e.V.

Chromokate und ich haben uns angemeldet - Triathlon in der Heimat? Das lasse ich mir nicht nehmen. Hoffentlich dann ohne Sturzpech.

PS: Nun habe ich ihn also erfolgreich hinter mich gebracht. Hier findet Ihr den Bericht dazu.

Trainingslager: So war Mallorca 2009

Marktplatz in Petra

So, da bin ich wieder - zwei Wochen Malle liegen hinter mir. Und es war wunderschön.

Wetter: 14 Tage Sonnenschein am Stück, um die 18 Grad tagsüber. Was will ich mehr?

Entsprechend viel konnte ich fahren: 1.168 Kilometer und etwa 9.000 Höhenmeter habe ich zurückgelegt und das bei einem Gesamtschnitt von 26,2 KM/h - das sind 40 Kilometer, rund 2.500 Höhenmeter und ein KM/h mehr als letztes Jahr.

Schön war auch, dass chromokate eine Woche mit mir dort war. Ist einfach schöner zu zweit -> Partnertipp!

Als Unterkunft hatten wir uns erneut das Hotel Delta ausgesucht. Denn zum einen Treffen wir dort interessante Menschen wie Albert Zweifel, den 5fachen Querfeldein-Weltmeister aus der Schweiz (und natürlich seine Frau Anke!). Zum anderen ist das dortige Radsportleiter-Team uns schon bekannt, und bei mir durchaus beliebt.

Natürlich gibt es nicht nur Positives vom Hotel zu berichten: Einige Geräusche und deutlich verschmutzte Vorhänge möchte ich hier anführen. Aber im Großen und Ganzen passt es dort.

Die Tour der drei Klöster

Am letzten Tag auf Mallorca habe ich dann alleine noch eine Tour gemacht, die so nicht angeboten wird: Die "drei-Klöster-Runde". Vom Delta geht es los auf den Randa, dann weiter nach Petra und auf das Kloster Bonany. Nach Porreres dann auf den Monti Sion und über Llucmajor ins Delta - rund 120 Kilometer. Eine schwere Runde für den letzten Tag, aber eine Lohnenswerte, wie diese Bilder zeigen:

Tor des Klosters Randa Cura Der Randa von Montuiri aus gesehen

Beeindruckend bei Bonany: Die vielen Katzen beim Kloster...

Katze schaut Radfahrer zu - bei Kloster BonanyKatzen auf Bonany

Schließlich Monti Sion:

Eingang Monti SionInnenhof Monti Sion

Weitere Bilder zu der Fahrt findet Ihr auf Flicker in meinem Album der Drei-Klöster-Rundfahrt.

Wie war denn Euer Trainingslager? Schreibt mir doch einen kurzen Kommentar...

Endlich: Ausfahrt auf der Straße

Es taut - das wurde verdammt nochmal Zeit! Die Straßen sind eisfrei, und ich brauche noch dringend ein paar Kilometer, bevor es ins Trainingslager geht.

Eine kurze (55 Kilometer) aber geniale Ausfahrt folgt. Denn links und rechts der Wege liegt noch viel Schnee, auf dem Asphalt geht es aber gut. Ich bin dennoch mit dem Crosser unterwegs, denn meine rote Göttin ist zur Inspektion beim Radhändler.

Oben bei Harmating staunen wir nicht schlecht: Während wir bereits Rennradeln, geht auf der Langlaufläupe noch richtig der Punk ab - bei 10 Grad und Sonne. Der Schnee ist schön eher wässrig, doch das scheint die Skifahrer nicht zu stören. Bizarres Bild.

Apropos Bild! Kollege Jörg hat eine wunderbare Aufnahme der Atmosphäre während eine Pause gemacht:

Räder im Schnee - Fotograf: Jörg

Räder im Schnee - Fotograf: Jörg

Laufstrecke: Einmal Pluto und zurück

Man kann einfach die Isar entlanglaufen - oder eine Reise durch das Sonnensystem starten... auf dem Planetenweg des Deutschen Museums.

Von der Sonne zum Pluto in einer halben Stunde? Das ist locker machbar. Die Entfernung vom Museum bis zum Tierpark beträgt weniger als 5 Kilometer - je nachdem, wie man den Weg wählt sind es sogar nur 4,6 Kilometer. Wenn der Sportler also hin- und zurückläuft, ist er im lockeren Tempo genau ein Stunde unterwegs - und lernt dabei von den Infotafeln am Rande des Weges Spannendes über unser Sonnensystem. Den ganzen Weg und die Standpunkte der Tafeln sind hier genau aufgeführt: der Planetenweg-Plan.
Start ist im Museumshof bei der Sonnenskulptur:


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Tipp: Hinwärts auf der Westeseite der Isar. Da ist zwar viel Straße, man kann aber auch wunderschöne alte Häuser bestaunen. Zurück dann auf der Ostseite unter dem Schutz von Bäumen. Dort stehen dann die Infotafeln mit den Planeten.

Bei Pluto gibt es Leben: Und zwar in vielen Formen. Die Stehle für den Pluto befindet sich nämlich vor dem Eingang des Münchner Tierparks. Auf Google-Maps ist gut zu erkennen, dass die letzte Infotafel in einem Halbrund steht:


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Hält man sich vor Augen, dass ein Schritt etwa einer Million Kilometer entspricht und merkt dann, wie lange sich der Weg von Pluto zu Uranus streckt, bekommt man ein gutes Gefühl für die Dimensionen des Sonnensystems. Und auch die Zeichnungen der Planeten auf den Tafeln sind maßstabsgetreu - Pluto ist gerade mal ein Pünktchen.

Rücksturz zur Erde . Zurück geht es dann auf der Ostseite unter Bäumen entlang der Infotafeln. Je näher man der Sonne komt, desto geringer die Abstände zwischen den Planeten - zwischen Mars und Erde liegen im gemütlichen Dauerlauf gerade mal 20 Sekunden. Obacht: Die Erde wird gerne übersehen, sie ist direkt am Eck der Brücke, die in den Museumshof führt.

Blues

Heute geht's mal um Musik (kurze Abweichung vom Thema Sport - ausnahmsweise). Als Blues-Fan habe ich die zehn besten Blues-Stücke auf Youtube zusammengetragen. Daraus habe ich eien Liste bei ZEHN.DE gemacht. Wen's interessiert:

Ismaninger Winterlaufserie 2009 – Teil 3: 21 KM

Winterlauf - diesmal verdient die Serie ihren Namen. Es liegt Schnee, und zwar dicke!

Die Tage davor hatte ich eher Respekt vor dem Eis, das sich überall bildete. Doch beim Start am Sonntag ist alles weiß: nicht rutschig, sondern pulvrig. Und das bringt ganz eigenen Probleme beim Laufen. Wohl dem, der über kräftige Muskeln verfügt, die ihm Ausgleichbewegungen ermöglichen.

Nach dem Start allerdings kommt erst wieder der übliche Kampf um die Platzierung vorne. Und wieder - wie jedes Mal - falle ich darauf rein, dass viele Läufer sich VOR der Startlinie aufstellen. Gefühlt stehe ich unter dem Startbanner und dennoch sind wieder hunderte (kein Spaß) vor mir - viele davon wieder erheblich langsamer. Nunja. Ismaning eben, das gehört mittlerweile dazu.

Bis nach der Unterführung ist alles wie immer, danach ist nichts mehr, wie es war. Denn die Veranstalter mussten aufgrund einer Baustelle eine andere Route für den Halbmarathon wählen. Jegliche Vergleichbarkeit mit den Zeiten des Vorjahres war damit sowieso dahin. Diesmal geht es erst in eine kleine Schleife, die dann in eine große Schleife übergeht. Eine gute Lösung für das Problem. Die Strecke ist durchaus schön...

Dazu kam aber noch der schwierige Untergrund: Griff! Griff! - Es ist, als trete man immer wieder in eine dicke Matraze, die keinen Halt bietet. So ist jedes freie Stück Boden ein echt erholsames Fest für die Füße.

Ich kämpfe mich durch bis zum Kilometer 18. Leider mit nicht so guten Durchgangszeiten, ab der Hälfte komme ich kaum noch über die 5 Minuten pro Kilometer hinaus. Ab dem 18er eben wird es dann nochmal richtig fies, denn nun ist mehr Eis unter dem Schnee - und noch weniger Griff auf der Sohle. Kaum zu glauben...

Endlich - nach dem Tunnel - habe ich wieder festen Boden unter den Füßen, eine Wohltat. Ich gebe nochmal Gas, kann weit ausgreifen - doch was kann ich schon noch erreichen auf einem Kilometer. So laufe ich mit 1:44:50 handgestoppt ein.

Ismaning, die Winterlaufserie: Jedes Jahr bin ich dabei, jedes Jahr hat eigene Herausforderungen. Dieses Mal war es schwer, aber ich habe alle drei Läufe absolviert und lande in der Gesamtwertung mit 04:03:10 auf Platz 33 von 70 in der AK-Wertung M35 - nicht überragend, aber ich bin zufrieden.

Jetzt darf es dann mal Sommer werden...

Carsten Eich schreibt auf ZEHN.DE

Mittlerweile bin ich nun ja auch Redaktionsleiter bei ZEHN.DE. Ich will das eine nicht mit dem anderen (Triathlon-Tipps.de) nicht vermischen, doch ergeben sich manchmal schon interessante Berührungspunkte im Bereich Sport.

So habe ich das Vergnügen mich mit Carsten Eich zu unterhalten, der früher Profi-Läufer war und noch immer den deutschen Rekord auf der Halbmarathonstrecke hält.

Wie es der Zufall will, wohnt der gebürtige Leipziger mittlerweile in meiner Heimatstadt Fürth. Die LAC Quelle Fürth hat ihn wohl dorthin gezogen.

Die drei Listen, die er bisher geschrieben hat sind wirklich lesenswert, daher mag ich sie hier im Blog posten, ein Klick auf das Bild leitet Euch zur Liste bei ZEHN.DE:






Crossen auf Eis

Wochenend und Sonnenschein - Sonntag morgens klingelt mein Handy, reißt mich aus dem Schlaf. Der B. ist dran - "Wie sieht's aus mit Crossen?" - Klar! Nach kurzer Aufwach- und Kaffee-Phase stehe ich im Rad-DRess vor der Tür.

Wir fahren los. Ziel: Die Isar Wege. Einfach ein bisschen Fahren, gar keine großartigen Trails. So haben wir uns das vorgestellt. Leider hat es das Wetter anders gemeint. Zwar herrschen Plusgrade, doch die tauen das Eis gerademal an. Nachts gefriert esd wieder und ist am nächsten Tag dann doppelt glatt.

Schon nach 3 Kilometern liege ich das erste mal flach. Nicht schlimm, aber Spaß beim fahren ist anders. Wir brechen westlich aus und fliehen rutschend durch den Englischen Garten auf die Straßen Schwabings. Wohin jetzt? Im Olypark gibt es noch Trails:

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Prima. Da die Sonne auf die Hügel scheint, hat sich das Eis schon in Matsch verwandelt. Pures Vergnügen - aber eben auf begrenztem Raum. Also Variante drei, Nymphenburg:

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Lauter kleine Pfade führen in den Wald. Sicher ein Heidenspaß. Nicht jedoch an diesem Sonntag: Die Trails gleichen einer Bobbahn. Ich lieg das zweite Mal... Also wieder zurück in den Olypark.

Nach 30 Kilometern Crossen, zwei Stürzen und viel Dreck, komme ich nach zwei Stunde wieder heim. Die erste RICHTIGE Ausfahrt mit dem Crosser hat Spaß gemacht.

Die Triathlon-Tipps-Trainerin auf ZEHN.DE

Vera, Autorin von Triathlon-Tipps.de und Triathlon-Trainerin, veröffentlicht mittlerweile auch auf ZEHN.DE - der Webseite, bei der ich seit Dezember arbeite.

Sie hat dort bereits zwei interessante Listen online gestellt. Schaut Sie Euch doch mal an:




Doping im Fußball – ein Dossier

Blogging-Kollege Chris hat einen Artikel im Web gefunden, der prima zusammenträgt, wie die Einstellung zu Doping im Fußball aussieht. Zwar gibt es viele Experten, die sagen, dass Doping im Fußball durchaus Sinn mache, ebenso wie es bereits viele positive Befunde gab, doch kein Funktionär will sich ernsthaft damit beschäftigen. Kein Wunder - sieht man doch, was einer Sportart passiert, die zum Aufräumen genötigt ist. Sie geht zugrunde - wie der Radsport ...

Der Artikel bei Chris

Der Artikel vom Hertha BSC Berlin Blog