Saison retten, sofern möglich

Gestern hat mich dann beim Radfahren doch die Wut gepackt: Wegen einem Dödel, der im Feld nicht aufpasst, geht mir eine ganze Saison durch die Lappen. Seit November habe ich an meiner Form gebastelt, und einige Sekunden Dummheit machen das alles zunichte.

Jetzt sehe ich zu, wie andere Ihre Zeiten reißen. Toll.

Vom finanziellen Verlust durch Radreparatur und Wettkampfgelder, die ich nur teilweise zurückbekommen konnte (Hallo, Schliersee! Danke!! :o ) ), ganz zu schweigen. Zwei Trainingslager, etliche Wochenenden – alles für die Katz. Von der Form vor dem Sturz ist wirklich fast nichts übrig. Einige meinten, mein Körper würde sich schnell wieder erinnern. Mittlerweile weiß ich: Weg ist weg. Geschwindigkeit genauso wie die Ausdauer. In dieser Saison ist da nichts mehr zu machen.

Vorgestern hat mir Jörg auch noch das Trikot vom Dreiländergiro mitgebracht. Es bleibt eingeschweißt, es kommt – wie Schliersee – auf die Liste der offenen Rechnungen.

Was bleibt also? Die nächsten zwei Wochenenden verbringe ich am Rothsee und in Karlsfeld. Die beiden Triathlons sehe ich als verschärftes Training. Ziel: Ankommen, Erfahrungen sammeln. An eine gute Zeit ist nicht zu denken. Danach nehme ich eine Woche Urlaub, in der es nur um Radfahren geht. So versuche ich noch das Quentchen Form zu aktivieren, das mich im Arber-Radmarathon nicht untergehen lässt.

Damit ich wenigstens einen Wettkampf machen kann, der halbwegs eine Zeit mitbringt, buche ich noch den Mondseeland Triathlon. Er liegt spät in der Saison. Vielleicht schaffe ich es bis dahin, halbwegs aufzutrainieren.

Für die neue Saison bleibt mir nur, dass ich keine flachen Radrennen mehr fahre und mich ängstlich schütze, damit ich nicht wieder eine Saison dran geben muss.

Nach Pfeifferschem Drüsenfieber, Plantarsehnen-Entzündung und Sturz reicht es mir langsam!

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2 Responses to “Saison retten, sofern möglich”

  1. Reiner sagt:

    Wie sagte Normann Stadler gestern:
    So ist es halt mal im Sport.
    Kann aber schon nachvollziehen, dass es ärgerlich ist, immer wieder von vorne zu beginnen. Aber bisschen Form sollte trotz der Pause schon noch da sein, oder?

  2. stephan sagt:

    Weniger als ich gehofft hatte. Wirklich erschreckt hat mich das Laufen. Dass mein Puls derart hochgeht…
    Nun ja. Weitermachen. Einfach weitermachen.

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