Selbsttest: CEP Kompressions-Socken

Kompressions-Socken - eine Mode, die sich dieses Jahr durchgesetzt hat. Sogar so sehr, dass die Sprecher beim Regensburger Triathlon darauf hinwiesen, dass die Kompressions-Socken nicht unter dem Neopren getragen werden dürfen.

Läufer und Triathleten nutzen die weißen Stützstrümpfe also schon auf kurzen Distanzen. Das macht mich langsam neugierig: Machen die Dinger schneller? Oder was?

Ich brauche ein paar Wochen ehe mich zum Kauf entscheide. Denn billig sind die Socken nicht: Knapp 50 Euro lege ich schließlich beim Sport Geschäft auf den Ladentisch.

CEP Kompressions-SockenBeim Ostparklauf über 10 Kilometer zieh ich die Socken von CEP zum ersten mal an. Sie gehen mir bis hoch zum Knie - die lange Hose darüber. Beim Laufen fühlen sie sich zuerst gar nicht gut an: Am Bein habe ich vom Sturz mit dem Rad eine Verdickung, die jetzt gequetscht wird. Unangenehm.

Die Zielzeit zumindest haben die Strümpfe nicht verbessert. Aber - und jetzt kommt es - mir scheint, dass die Regeneration besser ist. Ich habe weniger Muskel-Schmerzen an den Tagen danach.

Zweiter Versuch in Ismaning. 12,8 Kilometer. Diesmal spüre ich keinen Schmerz an der Verdickung. Dafür nervt mich jetzt der obere Rand der Kompressions-Socken ein wenig. Schneller bin ich auch diesmal nicht. Doch nach zwei Tagen staune ich wieder: Es geht den Beinen wirklich ganz gut.

Es scheint bisher also, dass die Kompressions-Socken die Regeneration tatsächlich beschleunigen. Oder bilde ich mir das ein?

Welche Erfahrungen habt Ihr mit Kompressions-Socken?

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5 Responses to “Selbsttest: CEP Kompressions-Socken”

  1. Chris sagt:

    Geht mir ähnlich, daher trage ich die Dinge nicht im WK, sondern erst danach ;)

  2. Reiner sagt:

    Ich finde auch, dass die Regeneration verbessert wird.In der Marathonvorbereitung und auch beim Halbmarathon im Rahmen der Erlanger Mitteldistanz hatte ich abar auch das Gefühl, dass nach einer gewissen Zeit (ab ca. 1:15) das Laufen immer noch leicht von der Hand geht und sich die Müdigkeit nicht so stark wie sonst bemerkbar macht.

  3. stephan sagt:

    Ich nehme auch an, dass die Kompressionssocken im Wettkampf erst nach einer gewissen Distanz Sinn machen.
    Keiner sonst, dem die Dinger am Anfang unangenehm sind?

  4. Reiner sagt:

    Unangenehm waren sie am Anfang schon. Ich fühlte mich beim Laufen sehr "hölzern" und wenn ich sie im Wettkampf anziehe, habe ich sie auf den letzten Trainingseinheiten auch immer an, um mich daran zu gewöhnen.

  5. stephan sagt:

    Chris, nach ISmaning hab ich das jetzt auch gemacht. WIe lange trägst Du sie nach dem Wettkampf denn?

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