Stunden der Wahrheit

Jap. Gestern kam sie, die Besprechung der Unterwasseraufnahmen vom Kraulschwimmen. Was soll ich sagen? Vielleicht das: Hat ja gar nicht wehgetan – nur ein bisschen.

Professionell war es jedenfalls: Wechselzonen-Martin hat ein kleines Heimkino aufgebaut und mit seinem Rechner (ein Mac – läuft denn jeder jetzt dieser Mode-Erscheinung hinterher?) die Kraulvideos in 640 x 480 Pixel an die Wand geworfen, während unsere Trainerin sich die Fehler und Vorzüge des jeweiligen Schwimmers im Einzelbild-Vorlauf vorknöpfte. Auf der Couchlehne sitzend mit vielen Blättern in der Hand.
Was hat sie bei mir gefunden? Tja, meine Beine schleife ich nur hinterher – was ich an sich wusste, weil ich es mir in Hinblick auf das Neoprenschwimmen abgewöhnt hatte. Allerdings, jetzt wo ich es gesehen habe, sieht es tatsächlich aus, wie ein flossengelähmter Delfin. Also abstellen. Am besten mit Schwimmflossen für die Füße.
Und dann natürlich – und das war bei fast allen gleich – fehlt der “hohe Ellebogen” beim Armzug. Die Ausrede, dass wir das wüssten und wir nur Lampenfieber wegen der Kamera hatten, uns daher nicht konzentrieren konnten – also diese Ausrede zog irgendwie nicht so recht. Zum Schluss gab es dann noch kurze Einblicke in ein Video einer Profi-Schwimmerin.

Mit all diesen wirklich guten Anregungen können wir nun am Samstag beruhigt ins 24-Stunden-Schwimmen starten.

You can leave a response, or trackback from your own site.

2 Responses to “Stunden der Wahrheit”

  1. Uli sagt:

    Ja, und jetzt? Wo ist das Video?
    Wir wollen Dich schwimmen sehen! :-)

  2. stephan sagt:

    Quid pro quo, Agent Starling! Ich hab doch gar nicht die Rechte an diesem Werk. Die liegen bei Industrial Lucht and Magic :)

    Mal schauen. Vielleicht mach ich es…

Leave a Reply