Je schneller, desto höher der Puls. Mit dem Puls ändert sich der Trainingsbereich – GA1, GA2, Kraftausdauer, Wettkampftempo, etc. So einfach sollte das sein. Ist es auch beim Laufen und Radfahren. Da weiß ich ungefähr, welches Tempo ich anschlage um in den jeweiligen Trainingsbereich zu kommen. Aber nicht beim Schwimmen.
Die Trainingspläne unserer Schwimmtrainerin verzeichenn genau, in welchem Bereich man Kraulen soll. Vom Gefühl her müsste ich also GA1 locker Schwimmen können und GA2 etwas anziehen. Das Gefühl stimmt auch, nur die Zeiten anschließend nicht. Satte 8 Sekunden bin ich im gefühlten GA1 schneller unterwegs als in GA2. Nanu???
Mein Verdacht: Mit der Kraft gebe ich die Technik auf. Ich achte also beim nächsten Versuch (Steigerung GA1, unterer GA2, oberer GA2) darauf, dass ich korrekt UND stark durchziehe. Immerhin: Ich habe es geschafft, dass nun sowohl gefühlter GA1 als auch gefühlter GA2 gleich schnell sind – besser gesagt: gleich langsam, nämlich im GA1… Ja, Malefitz!!!!
Vielleicht stimmt was mit meinen Gefühlen nicht?
Du bist nicht allein
Wobei ich am Anfang des Trainings noch ein Linearität feststellen kann. Wenn nach rund 40 Minutne dann die Kraft nachlässt passiert genau das. Der Versuch schneller zu werden macht mich zwar mehr kaputt, aber auf Strecken von über 100 Meter auch gleichzeitig langsamer.