“Hab ich mich wirklich über den Lenker auf den Boden gelegt?” – Kurz vor dem Einschlafen zucke ich mit diesem Schreckgedanken hoch. “Bei 40 KM/h? Autocrashtests werden bei einem solchen Tempo durchgeführt!” Das Bild eines zerbeulten Dummies manifestiert sich in meinem Hirn.
Das Gefühl mit dem Schreck kenne ich schon von Abenden nach Bergabfahrten wie etwa die vom Kühtai im letzten Sommer. Erst wenn der Körper zur Ruhe kommt, realisiert das Hirn, was da passiert ist und erschrickt. Wie oft hab ich mir zum Beispiel dann schon geschworen, dass ich den Berg langsamer runterfahre. Es reicht nun mal ein Steinchen oder etwas Öl, schon liegt man. Bei der nächsten Abfahrt war das vergessen. Übrigens ein Gefühl, dass ich mit Aldag teile, der sich in der Höllentour ja auch abends erst die Frage stellte, ob es klug sei, sich mit Tempo 95 auf 21mm Reifen ins Tal zu schwingen.
Ich bekomme nun schon ein wenig Angst, habe Sorgen, dass ich mich nicht mehr in Rennen traue oder am Ende gar nicht mehr in den Sattel. Werde ich mich noch trauen am Hinterrad des Vordermanns zu hängen? Bisher eine Vetrauensfrage. Aber ich kenne die Menschen beim Rennen nicht.
Nach einem Formel 1 Unfall – heißt es – sollen die Fahrer möglichst schnell wieder in den Wagen. Damit sie gar nicht erst Angst bekommen. Das möchte ich am liebsten auch. Hoffe, das klappt nächste Woche wieder… ehe die Sorgen am Ende die Lust besiegen.
Also erstens war das nicht Ete sondern Aldag. Und zweitens warens 95km/h mit einer klassischen Seilzugbremse. Punkt.
Das mit 95 stimmt. aber nicht Ete? das prüf ich sofort nach!
Ok, war aldag. Ich änder es gleich mal.