Wunderschönes Wetter, wunderschöner Wettkampf. Mehr muss ich schon gar nicht mehr sagen. Naja… ein bißchen vielleicht noch. Ist ja schließlich ein Blog hier.
Die Startunterlagen – samt kleiner Geschenke wie Startband, Schlüsselanhängerhündchen, Gummibärchen, etc. – haben wir bereits am Vortag abgeholt. Per Rad. Zum Lockerfahren vor dem Wettkampf. Sind ja nur 15 KM einfach. Soweit der Plan. Klar haben wir uns dann erstmal gründlich verfahren und ein paar Sprints und so Zeug, die mussten halt schon sein. Von gemütlicher Ausfahrt am Ende keine Spur mehr. Immerhin kennen wir so aber schon den Weg, den wir am nächsten Morgen dann wieder zurücklegen müssen. Nicht unbedingt mein Ding, das frühe Aufstehen vor Wettkämpfen. Startzeit meiner Altersklasse (AK3) ist um 9:10 Uhr – um alles rechtzeitig zu schaffen fahre ich daheim daher schon um 6:30 los. Brrrrrrr ![]()
Das Wetter ist aber ein Traum. Sonne und gleichzeitig eine erfrischende Brise. Das entspannt schon mal gewaltig. Da nur eine Wechselzone aufzubauen ist, gibt es auch keinen weiteren Grund zu verkrampfen.

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Auf zum See, auf zum Start. die Volkstriathleten gehen zuerst ins blitzblaue Wasser. Darunter auch Markus, der noch vor zwei Wochen die Langdistanz in Roth beendet hat. Erstaunlich, wie schnell der erste der Volkstriathleten aus dem Wasser kommt. Der muss ein echter Schwimmstar sein. Dann kommt meine Startgruppe mit vielen MRRC-Mitgliedern. Die Startpistole ist kaputt, ein einfaches “Los” genügt auch. Diesmal ist der Massenstart schon heftiger als in Roth, ich kassiere einiges an Prügel. Ein Tritt geht auf den Kehlkopf – nicht angenehm. Endlich gewinne ich etwas Platz. Die Orientierung klappt besser als im Rothsee. So
verbessere ich meine Schwimmzeit um glatte fünf Minuten. Wunderbar!
Raus aus dem Wasser. Der Weg zur Wechselzone zieht sich ein ganzes Stück, schätzungsweise 100 Meter.
Beim Rad liegt mein Helm auf dem Boden, die Brille liegt irgendwo. Irgendein Trottel hat das wohl runtergeschmissen. So verliere ich Zeit. Dann rauf auf den Bock und ab durch die Mitte. Noch nicht zu viel Gas geben, denn es geht nach einer scharfen Linkskurve über einen schmalen Weg, auf dem die Volkstriathleten bereits wieder zurückkommen. Dann endlich richtig in die Pedale treten. Es läuft gut. Zu gut. Ich werde mißtrauisch. So schnell geht es nur mit Rückenwind. Und Rückenwind in der einen, heißt Gegenwind in der anderen Richtung.
Und so kam es dann auch nach der Wende. Ich HASSE Gegenwind! Aerolenker habe ich keinen. Also drücken, drücken, drücken. Eine Böe reißt mir beim Trinken fast die Flasche aus der Hand.
Am Ende brauche ich 1h 22m für die 46 Kilometer – ein 33er Schnitt. Bassd scho, wie der Franke sagt. Nicht besser, aber auch nicht schlechter als in Roth.
Ab jetzt schalte ich auf Automatik, Laufen geht wie von selber. Die Strecke ist mal schattig, mal sonnig. EIn guter Mix. Nach 48 Minuten habe ich das auch hinter mir. Der Zieleinlauf macht Spaß. Ich laufe direkt in den Erdinger stand – als Team-Mitglied quasi ein Muss, dass ich mir ein Alkoholfreies gönne.
Fazit: Schöner Wettkampf und gute Organisation. Besonders nett: Eine Dame befragt unsere Athleten, was verbessert werden kann. Da fühlt man sich doch ernst genommen. Danke dafür!
Hier nochmal meine Zeiten:
Gesamt: 2:40:16
Schwimm: 0:25:47
Rad: 1:25:59 136
Lauf: 0:48:29