Winterlaufserie Ismaning 2010, Teil 3: 21,1 KM – schlechter Boden

Sonnenschein, Plusgrade, Tauwetter – dieser letzte Lauf der diesjährigen Winterlaufserie hatte es in sich. Positiv: Es waren angenehme Lauftemperaturen mit rund plus 5 Grad. Die Sonne bräunte manches Gesicht, als wäre es schon Sommer.

Negativ dagegen: Die Wege waren wirklich schwierig. Klar. Ist ja auch ein Winterlauf. Also nicht Jammern … Durchschlagen.

Was mich allerdings mittlerweile richtig nervt, ist die Tatsache, dass die Startlinie beim Winterlauf in Ismaning keine Sau mehr interessiert. Am besten stellt man sich schon 200 Meter weiter vorne hin. Das wäre ja nicht so tragisch, wenn man dann nicht noch nach vier Kilometern Läufer mit einem Schnitt von 7 min/KM überholen müsste. Und auch das wäre wieder nicht so tragisch, wenn das Überholen heute nicht richtig anstrengend gewesen wäre. Denn Überholen konnten die Läufer nur

in der Mitte des Weges – und die war mit tiefen Schnee bedeckt. So war jeder Überholvorgang eine Gefahr für die Sehnen und kostete richtig Kraft.

Ich fände es wirklich schön, wenn in Zukunft auch in Ismaning endlich Startblöcke eingerichtet werden. Dank Chipmessung könnte man das auch halbwegs durchsetzen: Wer nicht beim Start über eine Matte an der Startlinie läuft, wird eben nicht gemessen – aus.

Wie dem auch sei: Es war kein Tag für Bestzeiten. Aber ein guter Test für die Kondition. Zumindest die hat gut gehalten. Zum Schluss habe ich sogar noch zulegen können – dank eines Mitläufers vom MRRC, der mich etwas antrieb.

Am Ende kam ich mit handgestoppten 1:44:26 ins Ziel. Zehn Minuten langsamer als Oktober in Karlsfeld, aber 24 Sekunden schneller als letztes Jahr in Ismaning zur gleichen Zeit. Immerhin: Konditionstest bestanden.

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