Die Metro ist sowas von passé! Der clevere Paris-Reisende wählt einen Transport mehr en vogue: Paris avec le Scooter (sprich “Skudör”, wird als Anglizismus bald das im Deutschen zu banale “Roller” ablösen).
Haben wir uns als Schulklasse nach einwöchigem Paris-Aufenthalt und ständigem Metro-zum-Louvre-Nehmen noch den schwarzen Staub aus den Nasenflügeln geschnaubt, erfährt (Achtung, doppeldeutig!!) man die Schönheiten von Paris mit dem Scooter in einer halben Stunde: Links in der Ferne der Eiffelturm – VRÖÖÖP – hier kommt die Seine – VRÖÖÖP – rechts der Louvre, jetzt sind wir unter den Tuillerien, da hinten war mal die Bastille – ah ja – VRÖÖÖP. Stopp an der Oper. Lektion in französischem Verkehrsverhalten gibt’s gratis – merci.
Donc! C’est ca! Bleibt mehr Zeit für’s savoir-vivre.
Bitte? Savoir-vivre? – Simpel! Reinstopfen, was der Arzt verbietet. Gut nachspülen mit Alkohol. Kippchen dazu. Am Abend wiederholen.
Und Training? Verschoben! Auf nächstes Wochenende.
Dafür ein paar schöne Bilder:
Notre Dame – Turmspitzen vergessen
Die Seine – irgendwie reißerischer als die Isar

Garten der Moschee – lecker Pfefferminztee