…aber geil! ich wollte diesen Wettkampf unbedingt machen und freue mich heute wie ein Schneekönig über das Ankommen oben vor dem Arabella-Hotel Spitzingsee. Fast alles hat gestimmt: Das Schwimmen im See war ein Genuss – ich hatte sogar zweimal kurz Lust ein Auge (sic! Eines – das andere bleib unter Wasser) auf die Landschaft zu werfen. Kraulen vor Bergkulisse. Wow!

Die Radstrecke kannte ich ja mittlerweile sehr gut. Daher wusste ich, wann ich wieviel Gas geben konnte, nicht einmal der Anstieg zum Sattel fühlte sich hart an. Im Rausch des Wettkampfs tritt der Schmerz in den Hintergrund.

Naja – vielleicht nicht ganz. Denn auf der Laufstrecke ereilten mich Magenkrämpfe, die mir sogar den Kaiserschmarrn im Ziel vermiesten. Und Apropos Zielbereich: Der ist einfach zu eng für die Massen an Triathleten, die an dieser Veranstaltung mittlerweile teilnehmen. Man konnte sich nirgends hinlegen, um Schatten musste man kämpfen. Irgendwie fühlte ich mich gar nicht wohl. Auf Chris, den ich dort endlich mal von Angesicht zu Angesicht kennenlernen durfte, muss ich wohl recht wirr gewirkt haben.

Der enge Zielbereich bleibt aber das einzige Manko des Alpentriathlons. Der ganze Wettkampf war gut durchorganisiert und an Promi-Triathleten wie Faris al Sultan, Jan Frodeno und Daniel Unger mangelte es auch nicht.

Zeit: 2:51:15 mit den Splits 27:28 – 1:35 – 48:23
Fazit: Sauheiß, sausteil, saugeil!

Urkunde Hexal Alpentriathlon